E-Smart der WMS startete bei der zweiten i-Mobility Rallye in Stuttgart – als einziges Auto einer Schule

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Der E-Smart der WMS ist bei der zweiten i-Mobility Rallye der Zeitschrift „auto motor und sport“ gestartet – als einziges Fahrzeug einer Schule. Die Rallye fand am 21. April 2017 im Rahmen einer Messe für intelligente Mobilität der Zukunft in Stuttgart statt. Am Start waren 39 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, vor allem mit Teams von Herstellern. Bei der Rallye ging es nicht um Geschwindigkeit. Vielmehr mussten die Teilnehmer auf der etwa 100 km (kurze Strecke) bzw. 130 km langen Strecke über die schwäbische Alb gut mit der Energie haushalten sowie Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfungen bestehen.

Für die WMS traten die Lehrer Alexander Größle und Jörg Piatscheck an und belegten Platz 20. Ein Ergebnis, von dem sie selbst und auch Teamleiter Josef Moser positiv überrascht waren. Immerhin war der E-Smart (Baujahr 2013) eines der ältesten Fahrzeuge im Starterfeld und mussten die WMS-Fahrer ohne jegliche Fahrassistenzsysteme auskommen. „Die haben das richtig gut gemacht“, so Moser.

Während Jörg Piatscheck am Steuer für das vorausschauende Fahren verantwortlich war, lotste ihn Alexander Größle mittels eines Roadbooks über die Strecke. In dem Roadbook stand, wo das Fahrzeug wann sein soll und wie die Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfungen aussehen. So galt es beispielweise direkt nach dem Start eine 20 Meter lange Strecke in acht Sekunden zu durchfahren.

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Besonders gut (Platz 4) schnitten Alexander Größle und Jörg Piatscheck bei der Wertungsprüfung „Lichtblick“ ab. Bei dieser mussten möglichst schnell zwei Blinker mit Kabeln so verbunden werden, dass sie leuchten. An der Carrera-Bahn lagen sie ebenfalls weit vorne (Platz 7). Dort bestand die Schwierigkeit darin, die Rundenzeit des Teampartners möglichst exakt nachzufahren. Großen Einsatz hatten Alexander Größle und Jörg Piatscheck auch schon vor dem Start gezeigt, musste doch der E-Smart mit einem eigens ausgeliehenen Anhänger nach Stuttgart transportiert werden, da er nur eine Reichweite von 145 Kilometern hat.

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Die Teilnahme an der Rallye hatte Josef Moser von der KFZ-Abteilung initiiert. Er freut sich, dass neben dem Schul-Maybach auch der E-Smart und damit das Thema Elektromobilität Beachtung findet. Ein Anliegen, das der Förderverein der WMS teilt: Diesem hat 2013 die Emma und Karl Fassnacht Stiftung aus Böckingen, die Anwendungen regenerativer Energien fördert, den E-Smart gespendet. Damit können Schüler die Entwicklung vom Maybach bis hin zum Elektrofahrzeug direkt nachvollziehen. (en)

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Weitere Informationen unter: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/i-mobility-rallye-2017-mit-strom-und-soul-auf-albfahrt-12012957.html

Strecken- und Zielfotos (8): Motor Presse Stuttgart, Startfotos (5): Eckstein