Die Bezwinger des Mont Ventoux sind zurück

image001Nach einem Tag am Meer und Sightseeing in Avignon wurde wieder ordentlich in die Pedale getreten. Beim Anstieg auf den Petit Luberon waren Kondition und Wille gefragt. Alle Schüler trotzten der Hitze und bezwangen den Berg. Belohnt wurden sie dafür mit einer atemberaubenden Aussicht über die Provence und einer rasanten Abfahrt hinab ins Tal. Nur der Gegenwind auf dem Weg zurück zum Campingplatz brachte einige Schüler schließlich an ihre Grenzen. Verständlich nachdem alle zu diesem Zeitpunkt zuvor schon über 45 anstrengende Kilometer in den Beinen hatten.

Zur Belohnung stand am Sonntag ein wenig Erholung auf dem Programm. Im beschaulichen Coustellet konnten sich die Schüler ihre strapazierten Beine auf dem Bauernmarkt vertreten. Am Abend wurden dann die Räder auf den Anhänger verladen um am nächsten Tag frühmorgens zur Königsetappe auf den Mont Ventoux zu starten.

 

Bei bestem Radfahrwetter ging es dann am Montagmorgen auf nach Sault. Nach dem Abladen der Räder startete die Gruppe mehr oder teilweise auch weniger motiviert. Der große Berg konnte auf der Anfahrt immerhin schon von Weitem begutachtet werden. Der Respekt vor der Aufgabe war groß und die Wenigsten waren vor Beginn davon überzeugt, dass sie den kräftezehrenden und endlos langen Anstieg erfolgreich bewältigen würden. Vor allem die letzten Kilometer oberhalb der Baumgrenze hatten es in sich. Doch nun war der Kampfgeist aller Mitfahrer geweckt. Egal ob komplett auf dem Rad, mit längeren Pausen oder mit ein paar kürzeren Schiebeeinheiten. Jeder kam am Ende auf dem Gipfel in 1909m Höhe an und wurde mit Musik und frenetischem Applaus für seine Mühe belohnt. Hut ab vor jedem Einzelnen. Solch eine Teamleistung gab es in den vergangenen Jahren so gut wie nie. Auf der nicht ganz ungefährlichen Abfahrt wurde einem dann erst klar wie viele Höhenmeter man zuvor aufwärts gefahren ist. Am Ende des Tages wurden die leeren Energiespeicher mit einer ordentlichen Portion Spaghetti wieder aufgetankt. Und die meisten waren froh, dass sie die letzte Ausfahrt hinter sich hatten.

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Die Rückfahrt am Mittwoch verlief ohne Probleme. Nach der Ankunft an der WMS waren alle froh, dass nun das lange Wochenende vor der Türe stand

[Abl]