19.03

Dieser Tag war ein ganz besonderer. In den ersten vier Unterrichtsstunden arbeiteten wir mit einem Roboterarm der Firma Dobot. Unsere Aufgabe bestand darin, den Arm so zu programmieren, dass er kleine Schaumstoffwürfel von einer Position zu einer anderen transportiert.

Zunächst mussten wir den Roboter vorsichtig aus der Kiste nehmen und mit einer saugfähigen Spitze ausstatten. Anschließend wurde das System kalibriert. Der Einstieg in die Programmierung war zunächst anspruchsvoll, doch nachdem wir die grundlegende Syntax verstanden hatten, lag die größte Herausforderung vor allem in unserer eigenen Kreativität und Vorstellungskraft.

In den darauffolgenden Unterrichtsstunden arbeiteten wir weiter an unserem Lego-Auto-Projekt und verbesserten unsere bisherigen Lösungen. Viele Gruppen waren bereits so weit fortgeschritten, dass sie sich mit dem Transport von Schokolade beschäftigen konnten.

Das Highlight des Tages war jedoch das Indoor-Klettern. Bevor wir starten konnten, mussten wir zunächst passende Kletterschuhe finden und unsere Sicherheitsgurte anlegen. Anschließend teilten wir uns in Zweierteams auf und überprüften gegenseitig unsere Ausrüstung.

Beim Klettern waren anfangs nicht nur Kraft, sondern auch Mut gefragt, insbesondere beim Loslassen und dem Vertrauen in die Sicherung. Für viele war das eine neue und spannende Erfahrung.

Zum Abschluss des Tages wurden wir von unseren Lehrern zum Döneressen eingeladen. Die vertraute Atmosphäre weckte zwar ein wenig Heimweh, doch geschmacklich konnte der Döner nicht ganz mit dem aus der Heimat mithalten.

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